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Bewerbungsfrist für Verlage und neue Jury für den Deutschen Buchpreis 2011

Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich bis zum 31. März 2011 mit jeweils zwei deutschsprachigen Romanen aus dem aktuellen oder geplanten Programm um den Deutschen Buchpreis 2011 bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband oder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Die Bücher müssen zwischen Oktober 2010 und dem 14. September 2011 (Bekanntgabe der Shortlist) erscheinen. Die Titel, Lese-Exemplare, PDF-Dateien und Fahnen können bis zum 15. Juni 2011 nachgereicht werden. Ausschreibungsunterlagen und detaillierte Informationen verschickt der Börsenverein in diesen Tagen.

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Der Friedenspreis in Jerusalem - Börsenverein zeigt Jubiläumsausstellung auf Buchmesse

Auf der Buchmesse in Jerusalem zeigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vom 20. bis 25. Februar 2011 in seiner Wanderausstellung "Widerreden - 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" mit Fotos und Texttafeln die Stationen des Friedenspreises - von seiner Gründung in der Nachkriegszeit über die Auseinandersetzungen während der Studentenbewegung bis zur aktuellen Vergabe. In Jerusalem wird dabei die besondere Beziehung der Verleger, Buchhändler und Schriftsteller in Deutschland zum jüdischen Volk und dem Staat Israel in den Mittelpunkt gestellt. Das wird sichtbar durch die drei israelischen Preis­träger Teddy Kollek, Amos Oz und David Grossman. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 20. Februar 2011 mit dem aktuellen Friedenspreisträger David Grossman, seiner Übersetzerin Anne Birkenhauer, dem deutschen Botschafter Harald Kindermann sowie Martin Schult von der Geschäftsstelle des Friedenspreises.

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2. AUTORENWETTBEWERB FÜR STÜCKE IN UND UM EINEN BUS

Das Theater der Jungen Welt Leipzig, renommiertes und ältestes deutschsprachiges Theater für Kinder und Jugendliche und seit 2002 unter der Intendanz von Jürgen Zielinski, schreibt, nach dem großen Erfolg der ersten Runde von 2006/07, an der sich über sechzig Autoren beteiligten, zum 2. Mal einen Wettbewerb für Stücke aus, die in, auf oder um einen Bus herum spielen. Gesucht wird diesmal:
– ein Kinderstück für Zuschauer bis 10 Jahre
– Dieses Stück sollte den Bus als besonderen inhaltlichen Ausgangspunkt nutzen und nicht
älter als zwei Jahre sein.

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Berlin: Nachlassbibliothek Leo Löwenthals in der Akademie der Künste

Im Walter Benjamin Archiv der Akademie der Künste ist ab sofort die Nachlassbibliothek von Leo Löwenthal für die Benutzung zugänglich. Die Vorstellung der Bibliothek hat heute im Beisein von Susanne Löwenthal, Witwe Leo Löwenthals, stattgefunden. Zur Eröffnung sprachen Jan Philipp Reemtsma, Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, und Wolfgang Trautwein, Direktor des Archivs der Akademie der Künste. Einen Überblick zum Bestand gab Alexandra Land, Bibliothekarin in der Akademie der Künste.

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Motive der Wandmalerei werden in Görlitz freigelegt

Die Wandmalereien, die im Oktober des vergangenen Jahres im Haus Obermarkt 34 im Zuge der durch die Denkmalschutzbehörde angeordneten Befunduntersuchung entdeckt wurden, werden zur Zeit von beauftragten Restauratoren freigelegt. Der Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde Peter Mitsching freut sich: „Dass diese Gemälde so gut erhalten sind, ist ein Glücksfall für uns als Denkmalschützer, für die Stadtgeschichte und auch für den Bauherrn“. Seit Dezember arbeiten Fachleute an den Gemälden in diesem Raum. In der Zwischenzeit wurden mehrere verschiedene Motive auch auf der gegenüberliegenden Wand unter den Bögen und zwischen den Fenstern sichtbar gemacht. Die hintere fensterseitige Raumhälfte ist in der gesamten Raumhöhe bemalt. Dabei sind die Fensternischen mit Gemälden und die Wand- und Fensterpfeiler mit Ornamentmalerei (Kandelabermalerei) versehen. Das Gemälde, welches sich in einer Wandnische befindet, lässt eine Ähnlichkeit mit dem Bild von Lucas Cranach d. Ä. – „Gesetz und Gnade“ erkennen. Es zeigt im oberen Bereich Figurengruppen mit den typischen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament: die Hölle, Tod und Teufel, die Propheten mit Moses, den bußfertigen Sünder und Johannes den Täufer, Jesus bezwingt den Tod. Im oberen Teil des Bildes sind Teile von Motiven, wie Adam und Eva am Baum der Erkenntnis, Gott Vater im Wolkenkranz, das Lamm, das die Sünde der Welt trägt und evtl. eine Kreuzigung und die Himmelfahrt in etwa schon erkennbar. Unter diesem Gemälde sind ein Fries mit Landschaftsmalerei sowie eine Architekturdarstellung im Hintergrund und vorn fünf Portraits in einer Archtitekturumrahmung zu sehen Die linke Nische zeigt einen ebensolchen Figurenfries. Diese eindrucksvollen Wandmalereien werden zurzeit weiter freigelegt, gereinigt, gefestigt und anschließend retuschiert.

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Autoren der Leipziger Buchmesse engagieren sich im Leipziger Osten

Kinder und Jugendliche surfen im Internet und können zwischen unzähligen Fernsehprogrammen wählen, ständig sind sie von den neuen Medien umgeben. Das Buch gerät dabei schnell in den Hintergrund. Autoren und Verlage nehmen die Leipziger Buchmesse zum Anlass, sich stärker in sozialen Brennpunkten zu engagieren, so auch im Leipziger Osten. Vom 17. bis 20. März 2011 finden hier zahlreiche Lesungen in Schulen und Kindertagesstätten statt.

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Sudan: Festnahmen von Journalisten und Medienzensur bei Protesten gegen Regierung

Nach Information der Reporter ohne Grenzen (ROG) vom 01.02.2011 zeigt sich die Organisation besorgt über die massive Verschlechterung der Lage der Pressefreiheit im Sudan. Die jüngste Welle von Repressionen gegen Medienschaffende ereignete sich am 30. Januar in dem nordostafrikanischen Land: Mindestens sechs Journalisten wurden bei Protesten gegen die Regierung festgenommen. Außerdem wurden die Ausgaben von zwei Tageszeitungen konfisziert und eine Reihe von Internetseiten blockiert.

ROG verurteilt die Übergriffe und Einschüchterungsmaßnahmen gegen Journalisten sowie die Zensur. "Die Medien werden daran gehindert, über die Proteste und deren Niederschlagung durch Sicherheitskräfte zu berichten", kritisiert ROG. "Die Behauptung der Behörden, die Reporter gefährdeten die nationale Sicherheit, ist nicht aufrechtzuerhalten. Die Journalisten sind lediglich ihrer Aufgabe nachgekommen, die Bevölkerung über die aktuellen Ereignisse zu informieren", kritisiert ROG.

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Akademiepräsident unterzeichnet Aufruf zur Freilassung der politischen Gefangenen in Weißrussland

Nach Mitteilung der Akademie der Künste vom 28.01.2011 hat Akademiepräsident Klaus Staeck im Namen der Mitglieder der Akademie der Künste einen überparteilichen Aufruf zur Freilassung der politischen Gefangenen in Weißrussland unterzeichnet. Nach den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland am 19. Dezember 2010 wurden über 700 Personen von den weißrussischen Sicherheitskräften festgenommen. Es befinden sich noch immer über 30 Personen in Haft, unter ihnen vier Präsidentschaftskandidaten und etliche Journalisten.

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Regisseur Kurt Maetzig zum 100.Geburtstag

Kurt Maetzig hat am 25.01.2011 seinen 100.Geburtstag gefeiert. Der Mitbegründer der DEFA und Gründungsrektor der Potsdamer Filmhochschule war als Regisseur ebenso gefeiert wie verboten. Seine erstes großes Werk "Ehe im Schatten" wurde 1947 in allen vier Berliner Sektoren als einziges Werk gleichzeitig uraufgeführt. Kurt Maetzig erhielt dafür 1948 den ersten Bambi. Bekannte Filme wie u.a. "Die Buntkarierten", "Rat der Götter" zwei Thälmann-Filme und der erste Science-Fiction-Film der DEFA "Der schweigende Stern" im Jahr 1959 folgten.

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Mehr Literatur im Fernsehen - Deutsche Publikumsverlage appellieren an das ZDF

Wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. heute mitteilt, starten die deutschen Publikumsverlage mit einem Appell an das ZDF in das Jahr 2011, "Das Zweite Deutsche Fernsehen nimmt seinen Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender beim Thema Literatur und Lesen nur ungenügend wahr", so die Kritik. Die gemeinsame Erklärung, die die Verleger heute auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Publikumsverlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels in München verabschiedet haben, im Wortlaut:

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