Leipzig: „Schöne fremde Welten“
Unter dem Titel „Schöne fremde Welten“ steht das letzte diesjährige „Stadtgespräch“ am 29.11.2011 im GRASSI-Museum mit der Leipziger Künstlerin Ruth Habermehl, dem Architekturkritiker Arnold Bartetzky und Kai Dolata vom urbikon.com-Team Berlin-Leipzig. Die Moderation hat Annette Menting vom A.I.L. Architektur-Institut der HTWK Leipzig inne, das die Veranstaltung des Netzwerks Baukultur Leipzig unter dem Motto „Sehnsucht Stadt“ konzipiert hat. Im Mittelpunkt des Abends stehen das imaginäre Bild der Stadt sowie das konkrete Stadtbild und damit zugleich die Frage nach dem Selbstverständnis und der Identität von Stadt. Wie kommt ein Bild zustande? Wer lanciert es? Wer identifiziert sich damit? Wer gebraucht es? Was spiegelt sich darin wider: das Außergewöhnliche, der Alltag, die Freizeit, die Arbeit, die Vergangenheit oder die Zukunft? Inwieweit bedingen sich die Inszenierung der Stadt und der Gebrauch von privatem und öffentlichem Raum?
Um diesen Fragen nachzugehen, präsentiert Ruth Habermehl eine Auswahl von Fotoprint-Collagen,
die als „Schöne Welten“ entstanden sind und das Verhältnis von Illusion und tatsächlichem Kontext
thematisieren; darüber hinaus zeigt sie ausgewählte Installationen im öffentlichen Raum. Arnold Bartetzky fragt, wem die Stadt gehört, indem er am Beispiel von Warschau, Krakau, Tallin und Leipzig die veränderten Bilder und Räume der postsozialistischen Stadt untersucht. Kai Dolata beschreibt die Vernetzung von Kommunikation, Architektur und Stadt anhand verschiedener Arbeitsfelder, die sich zwischen Bauen und Vermitteln aufspannen wie bei den Projekten 88 Blocks in Vilnius, Jugendclub Völle in Grünau oder „Blick auf Dresden“. Im Anschluss an die drei Impulsvorträge werden die Fragen im Podiumsgespräch aufgegriffen.
Datum: 29.11.2011
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Ort: GRASSI-Museum, Leipzig
Der Eintritt ist frei.
Um diesen Fragen nachzugehen, präsentiert Ruth Habermehl eine Auswahl von Fotoprint-Collagen,
die als „Schöne Welten“ entstanden sind und das Verhältnis von Illusion und tatsächlichem Kontext
thematisieren; darüber hinaus zeigt sie ausgewählte Installationen im öffentlichen Raum. Arnold Bartetzky fragt, wem die Stadt gehört, indem er am Beispiel von Warschau, Krakau, Tallin und Leipzig die veränderten Bilder und Räume der postsozialistischen Stadt untersucht. Kai Dolata beschreibt die Vernetzung von Kommunikation, Architektur und Stadt anhand verschiedener Arbeitsfelder, die sich zwischen Bauen und Vermitteln aufspannen wie bei den Projekten 88 Blocks in Vilnius, Jugendclub Völle in Grünau oder „Blick auf Dresden“. Im Anschluss an die drei Impulsvorträge werden die Fragen im Podiumsgespräch aufgegriffen.
Datum: 29.11.2011
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Ort: GRASSI-Museum, Leipzig
Der Eintritt ist frei.
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