Bernburg: SATIRE und JUSTIZ
Ob Zensur, Verbote und Absetzungen im (Medien) Kabarett von BRD und DDR oder Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen bei PARDON und TITANIC: Wenn es um Politik, Moral oder Religion geht, steht die Justiz gerne mal bei der Satire vor der Tür und fragt nach, ob und was diese sich denn dabei gedacht habe. In seiner Jubiläums-Ausstellung skizziert das Deutsche Kabarettarchiv die schwierige Beziehung zwischen der auf Eindeutigkeit und Einhaltung klarer Regeln bedachten, mit verbundenen Augen agierenden Göttin Justitia und der auf Kunst-und Meinungsfreiheit bestehenden, ihre subjektive Weltsicht verteidigenden Satire im zwanzigsten Jahrhundert. Der Bogen spannt sich von einer der umstrittensten Gesetzesvorlagen des Kaiserreichs, der so genannten „Lex Heinze", über die Internierung Werner Fincks bis hin zu den Plakaten Klaus Staecks, die sich immer mal wieder vor Gericht wieder finden. Dazu sieben Weltverbrechen, ein Schwiegermutter-Mörder und die berühmten Satiren Kurt Tucholskys. „Da, wo er zu weit geht, da fängt der Humor an.", so Werner Finck. Die Ausstellung ist ab 20.02.2012 im Amtsgericht Bernburg (Saale) zu sehen.
Datum: 20.02.2012
Uhrzeit: Es gelten die Öffnungszeiten des Amtsgerichts Bernburg.
Ort: Amtsgericht Bernburg, Liebknechtstraße 2
Eintritt frei!
Datum: 20.02.2012
Uhrzeit: Es gelten die Öffnungszeiten des Amtsgerichts Bernburg.
Ort: Amtsgericht Bernburg, Liebknechtstraße 2
Eintritt frei!
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