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Leipzig: Lange Nacht der Wissenschaften Leipzig in der Bibliotheca Albertina

Am 29.06.2012 lädt die Bibliotheca Albertina zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ ein. Die Bibliothek öffnet ihre Türen und die Veranstaltungen finden in Räumen statt, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugängig sind. Das Programm bietet Workshops zur Internet-Enzyklopädie Wikipedia, Führungen durch die Ausstellung „Leipziger Buchkultur um 1500“, einen Vortrag zur Inkunabelsammlung der Bibliothek und das Aufeinandertreffen von Forschern und Poeten im Slam. Einen Höhepunkt der Wissenschaftsnacht bildet 20.00 Uhr die Diskussionsrunde mit Christoph Hein, Schriftsteller und Alumnus der Universität, und Universitäts-Rektorin Beate Schücking zum Thema „Entwickelt sich ein akademisches Prekariat?“

18.00 und 20.00 Uhr - Führung durch die Ausstellung "Leipziger Buchkultur um 1500"*
Der Kurator der Ausstellung, Thomas Thibault Döring, lädt ein zu einem imaginären Spaziergang durch die alte Bücherstadt Leipzig. Überall im Zentrum waren Drucker und Buchinder oder andere Gewerbe tätig. Gezeigt werden einmalige Drucke aus der Zeit um 1500. Die Besucher der Ausstellung lernen eine alte und in Leipzig früh erblühte Kultur rund um das gedruckte Buch wie im Vorübergehen kennen.

18.30 bis 19.30 und 20.30 bis 21.30 Uhr "Wikipedia zum Anfassen"
Wikipedia ist für viele Menschen Teil ihres Alltags, doch wie funktioniert sie eigentlich? ‚
In diesem Workshop führt der Biophysiker Daniel Mietchen bei laufendem Betrieb durch die Internet-Enzyklopädie Wikipedia.Dazu gibt es Gelegenheiten, Wikipedia und ihre Schwesterprojekte einfach einmal praktisch auszuprobieren.

19.00 bis 20.00 Uhr "Die Inkunabeln der Leipziger Stadtbibliothek"
Die Inkunabelsammlung der Leipziger Stadtbibliothek repräsentiert eine herausragende Druckschriftensammlung der Zeit um 1500. Ihre Geschichte beginnt 1520 mit einer Schenkung des Leipziger Stadtschreibers Peter Freitag. Ein Vortrag von Prof. Thomas Fuchs zur Ausstellung "Leipziger Buchkultur um 1500"

20.00 bis 21.30 Uhr "Entwickelt sich ein akademisches Prekariat?"
Im 2011 erschienenen Roman „Weiskerns Nachlass“ thematisiert Christoph Hein, Alumnus der Universität Leipzig, die Situation eines Geisteswissenschaftlers. Im Gespräch mit Uni-RektorinBeate Schücking und Geert Mackenroth, MDL, wird Fragen nachgegangen, inwiefern finanzielle Sparzwänge an (deutschen) Hochschulen akademische Klassengesellschaften erzeugen.

21.30 bis 22.30 Uhr „Wenn die Bibliothek zur Arena wird.“ Ein Slam von Literatur bis Wissenschaft.*
In den historischen Hallen der Albertina treffen Forscher und Poeten aufeinander. Prägnante und kontrastreiche Beiträge laden in gemütlicher Atmosphäre zum Mitdenken und Mitfiebern ein. Bei dieser besonderen Form des Slams wetteifern sie literarisch und wissenschaftlich um die Gunst des Publikums, bis am Ende der Slammer des Abends gekürt wird.

Ort: Universitaetsbibliothek Leipzig, Bibliotheca Albertina,  Beethovenstraße 6
 
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