Start Veranstaltungstermine Theater/Musical in Berlin/Potsdam

Berlin: "Paarungen"

Katharina und Stephan sind seit 20 Jahren verheiratet und ebenso lange schon mit Paul und dessen Frau befreundet. In deren Ehe kriselt es schon seit Jahren und als Paul eines Tages viel Geld im Lotto gewinnt, entschließt er sich, ein neues Leben anzufangen und sich von seiner Frau Marion zu trennen. Kurze Zeit später lernt er die deutlich jüngere Elisa kennen. Stephan lädt die beiden zum Abendessen ein, was seine Frau Katharina gar nicht lustig findet. Schon bei seiner Ankunft macht sie Paul eine Szene wegen der Trennung, denn sie findet, er habe seine Exfrau weggeworfen „wie ein altes Papiertaschentuch“. Doch das ist nur der Anfang: Bald stellt sich heraus, dass Stephan Elisa und Paul miteinander bekannt gemacht hat. Auch von Pauls hohem Lottogewinn erfährt Katharina erst während des Essens. Prompt wirft sie ihm vor, er habe sich Elisas Liebe erkauft. Er streitet das nicht ab: „Ich bin 27 Jahre älter als Elisa und in meinem hohen Alter, kann mein Alter nicht mehr verlocken… Schönheit gibt einer Frau Macht, Privilegien, und sogar Rechte. Und auf diesem Markt gilt das Gesetz des Höchstbietenden.“ Im Laufe des Abends werden noch mehr Geheimnisse offengelegt und es stellt sich heraus, dass niemand der ist, der er vorgibt zu sein. Die Enthüllungen bringen zwei Jahrzehnte Ehe und Freundschaft aus den Fugen. Das Stück feierte am 14.04.2013 seine Deutschsprachige Erstaufführung. nächste Aufführungen am 24.05.2013

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Berlin: "Konkursmasse oder Wer betrügt wen am besten"

Olivia belügt Gregor, weil sie ihm den wahren Grund verschweigt, weshalb sie ihn verlässt. Mark belügt Olivia, weil er ihr den wahren Grund verschweigt, weshalb er sie heiratet. Gregor belügt Mark, weil er ihm den wahren Grund verschweigt, weshalb er sein Trauzeuge wird. Aishe belügt Olivia, weil sie ihr den wahren Grund verschweigt, weshalb sie ihre Trauzeugin wird ... Es gibt viele Gründe, weshalb Mark und Olivia heiraten wollen, nur einen nicht: Liebe. Und es gibt viele Gründe, weshalb Gregor und Aishe ihre Trauzeugen werden wollen, nur einen nicht: Freundschaft. So gerät ein Abend, an dem die Vier eigentlich nur die Getränkefolge für das Hochzeitmenü festlegen wollen, nach und nach außer Kontrolle, weil sich das wahre Motiv aller Beteiligten nicht länger verheimlichen lässt: Geld. Die böse Komödie von Peter Buchholz kam im Schlosspark Theater am 27.04.2013 zur Uraufführung. nächste Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "VON HINTEN DURCH DIE BRUST INS AUGE"

Allwöchentlich veranstalten Peter Brochalke und seine Freunde ein Abendessen, zu dem jeder abwechselnd einen sorgfältig ausgewählten Gast mitbringt: einen Volltrottel, der zum Amüsement der
anderen zum „Spinner des Abends“ gekürt wird. Mit dem Finanzbeamten Frank Ritzel glaubt Brochalke, einen Glücksgriff getan zu haben: Aber der Abend fällt ins Wasser, Brochalke hat sich einen Hexenschuss eingefangen. Ritzel kommt wie verabredet zu Brochalke nach Hause, um ihn zum Dinner abzuholen - und das Unglück nimmt seinen Lauf: Innerhalb kürzester Zeit zerstört Ritzel Brochalkes Ehe, bevölkert dessen Wohnung mit ungebetenen Gästen und informiert das Finanzamt über Peters unversteuerte Vermögenswerte. nächste Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "Shakespeares sämtliche Werke"

Heute abend werden alle Rekorde gebrochen. Auf der Bühne tickt eine Uhr. Der Zuschauer wird in den Lauf gegen die Zeit eingespannt: Vom 'Lear' zum 'Sommernachtstraum', von 'Romeo und Julia' zum 'Hamlet' und alles, was er sonst noch geschrieben hat: die gesammelten Werke William Shakespeares in neunzig Minuten! Der komödiantische und gewitzte Bühnenulk vom Gesamtwerk des größten aller Dramatiker ist nach jahrelangem Erfolg in England nun auch seit elf Jahren in Berlin ein Renner. nächste Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "Gier"

... ich werde dich vom ersten Tag an belügen und dich benutzen und dich bescheißen und dein Herz brechen weil du zuerst meins gebrochen hast und du wirst mich jeden Tag mehr lieben bis das Gewicht unerträglich ist und dein Leben mir gehört und du wirst allein sterben denn ich werde mir nehmen was ich will dann davongehen und dir nichts schulden es ist immer da es war immer da und du kannst das Leben nicht leugnen das du spürst scheiß auf dieses Leben scheiß auf dieses Leben scheiß auf dieses Leben ich hab dich verloren jetzt. (aus »Gier«) Zwei Frauen und zwei Männer. Sie sprechen von ihrer Liebe, von Hoffnung, Sehnsucht, Verlangen, Enttäuschung, Verzweiflung und Einsamkeit. Sie befinden sich an einem nicht näher definierten Ort und es bleibt zunächst offen, wer sie sind, ob sie miteinander sprechen oder jeder für sich, ob es zwischen ihnen Beziehungen gibt oder ob sie eine zufällig zusammengestellte Gruppe bilden. In einer freien, musikalischen Form entsteht nach und nach aus einzelnen Sätzen, abgerissenen Dialogen, Beschwörungen und fragmentarischen Geschichten ein Geflecht von Motiven, das die Umrisse eines biographischen Mosaiks erahnen lässt. nächste Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "Hamlet"

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater, der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet, er soll Rache dafür nehmen und den Stiefvater töten. Hamlet spielt den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen, und verliert dabei den Boden unter den Füßen. Die Freunde, die ihn umgeben, entpuppen sich als Spitzel, von seinem Stiefvater eingesetzt, um ihn zu überwachen, selbst Ophelia, seine Geliebte, ist Teil des Komplotts. Der Rächer wird selbst zum Gejagten, hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten, der Verfolgungswahnsinnige wird tatsächlich verfolgt, und aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schließlich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr, die Rachepläne rücken in weite Ferne, Hamlet scheint die Kontrolle über sich, sein Leben und sein Ziel verloren zu haben, Ophelia zerbricht daran und bringt sich um, und erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen. nächste Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "Stallerhof"

Von Kindheit an leidet die Bauerntochter Beppi unter der Kälte und den Zurückweisungen ihrer Eltern. Sie wird von ihnen als geistig zurückgeblieben etikettiert. Anstatt sie zu fördern, begegnen die Stallers ihrer Tochter mit Unverständnis und Schlägen und treiben sie so immer tiefer in die Einsamkeit. Nur der kurz vor der Pension stehende Knecht Sepp nimmt sich ihrer an, und zwischen den beiden entwickelt sich eine rührende wie erschreckende Liebesgeschichte. Als Beppi schwanger wird, jagen die Eltern den Knecht vom Hof, die geplante Abtreibung bringen sie jedoch nicht übers Herz. Beppi bekommt das Kind und flieht zu Sepp in die Stadt. Kurz keimt hier die Hoffnung auf ein gutes Leben auf, doch dann nehmen die Ereignisse einen tragischen Verlauf. 'Stallerhof' erzählt nicht nur die Geschichte eines besonderen Mädchens, sondern auch eine Geschichte über gesellschaftliche Außenseiter, über den Wunsch nach Selbstbestimmung und das Bedürfnis des Menschen, anerkannt zu sein. Das Stück von Franz Xaver Kroetz feierte am 23.02.2013 Premiere am Deutschen Theater. nächste Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "Prinz Friedrich von Homburg"

Zwei Mal schon hat der junge Prinz Friedrich im Krieg gegen die Schweden bei Fehrbellin versagt. Und die nächste Schlacht ist nah. Geschwächt vom Kampf fällt er in einen tiefen Traum. Es ist ein Traum vom Ruhm – und von der Liebe. Homburg ahnt nicht, wie nah ihm die angebetete Natalie bereits ist. Gefangen in seinen Träumen überhört er die Anweisung des Kurfürsten, nicht ohne ausdrücklichen Befehl in die Schlacht einzugreifen. Als er den rechten Moment gekommen sieht, greift er ohne zu zögern an und erringt den entscheidenden Sieg über die Schweden. Ohne Befehl. Dem Siegestaumel folgt der tiefe Sturz. In einem schnellen Verfahren wird die Todesstrafe verhängt. Der Prinz glaubt zu träumen. Trudelnd bewegt er sich zwischen Schicksalsergebenheit, Sehnsucht nach Leben und abgrundtiefer Furcht. Einzig der Kurfürst kann ihn nun noch retten. Natalie tut alles, um ihren Geliebten ins Leben zurück zu holen. Im Angesicht des Kurfürsten aber trifft Homburg seine Entscheidung schließlich allein im Namen seines Gewissens. Im von napoleonischen Truppen besetzten Berlin greift der chancenlose Dichter Kleist ein Jahr vor seinem Selbstmord zu einem letzten Strohhalm und beschwört Selbstaufgabe und Opfertod. Armin Petras befragt die Standpunkte der Figuren in Kenntnis des aktuellen Lebensgefühls in der Mark Brandenburg und inszeniert Kleists preußisches Traumspiel als zeitgenössischen Alptraum. letzte Aufführung am 24.05.2013

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Berlin: "Unter Eis"

Paul, ein Berater, Mitte Vierzig, wird aufgerufen, schon zum zehnten Mal, das Gate schließt, boarding completed. Paul hört seinen Namen, immer wieder, er genießt es. Einen Moment ist er nicht effizient. Er steht still. Er friert. Er stürzt in einem nicht enden wollenden Angstschub durch die Erinnerungen an seine Kindheit, seine Siege und seine Niederlagen, seine Frauen, an die er nur noch vage Erinnerungen hat. Seine unerfüllten Sehnsüchte kehren mit aller Macht zurück. Er könnte ein anderer Mensch sein. Doch die nächste Generation lauert schon auf einen Moment der Schwäche, das Ende seiner Karriere. "dann kippte sie plötzlich nach hinten weg und schlief ein, ich starrte sie an, starrte auf den Kanal, kalt, es fing an zu schneien, plötzlich ging ein Fenster auf, ich hörte Schreie, ein Mann und eine Frau in einem heftigen Streit, plötzlich fliegt eine Katze aus dem Fenster, der Mann hat die Katze am Schwanz gepackt und schleudert sie im hohen Bogen auf den Kanal, die Katze streckt alle Viere von sich, Angst in ihrem Gesicht, versucht, sich abzufangen, aber findet keinen Halt, keinen Halt im freien Fall, es ist so kalt draußen, es schneit, es friert, alles verlangsamt sich, die Katze schaut mich an, als suche sie Hilfe, ich schaue zurück, ich kann dir nicht helfen, mir geht’s doch genauso, und sie fliegt panisch in Richtung der langsam zufrierenden Wasseroberfläche des Kanals, schlägt auf und friert wenige Zentimeter unter der Oberfläche mit dem Ausdruck größten Entsetzens, der panischsten Angst und Verzweiflung ein und bleibt liegen, zuckt noch ein paar Minuten oder Stunden, ich weiß es nicht, und stirbt, ich schaue wie gebannt auf die Katze, und sie friert fest, friert fest in ihrer  Todesangst" nächste Aufführung am 25.05.2013

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Berlin: "Das Himbeerreich"

Eine ganz besondere Etage einer großen deutschen Bank. Büros von Vorstandsmitgliedern – manche sind bereits in Rente, andere stehen noch in der Verantwortung. Die Krise ist inzwischen auch hier angekommen; jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigene Deutung der Ereignisse. Der eine hat aufgrund der Krise seinen Job verloren oder ist freiwillig gegangen, der andere ist durch sie reich geworden. Der eine weiß, was jetzt zu tun wäre, wird aber nicht mehr gefragt. Er misstraut denen, die in der Verantwortung stehen, weil sie glauben, es besser zu wissen. Die anderen in der Verantwortung wissen auch, was zu tun wäre, aber handeln sie danach? Sie folgen bestimmten Interessen, aber welche sind das eigentlich? Andres Veiel hat mehr als zwanzig führende Banker interviewt und ist in seiner Recherche den Verbindungslinien zwischen den persönlichen Motiven und den gesellschaftlichen Strukturen im Finanzwesen gefolgt. Zusammen mit dem Ensemble schaut Andres Veiel hinter die Fassaden der Glaspaläste und liefert eine spannende Innenansicht der Welt der Banker. Die Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart feierte am 16.01.2012 Premiere am Deutschen Theater Berlin. nächste Aufführung am 25.05.2013

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