Start Vorträge, Gespräche hören

Robert und Clara Schumann, das Schumann-Haus und die Schumann Festwoche 2012

schumannfestwoche2012Am 08. September wird in der Taufkirche von Clara und Robert Schumann in Schönefeld die diesjährige Schumann Festwoche eröffnet. Unter dem Thema "Licht und Schatten" widmen sich die Veranstaltungen den unterschiedlichen Lebensstationen Robert Schumanns und seiner Frau Clara. Im Schumann-Haus traf sich radio-mensch zum Gespräch mit Dr. Bernd Landmann, Vorstandsvorsitzender und Gregor Nowak, Geschäftsführer des Robert-und-Clara-Schumann-Vereins Leipzig.

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"Schule begegnet Gesellschaft"

schulebeg091020124 Schule ist kein Ort, wo Schüler fernab der Welt lernen. Schule ist vielmehr eine Stätte der Begegnung. In der neuen Bibliothek des "Campus Graphisches Viertel" in Leipzig werden mit Distanz, Herz und Verstand, brennende gesellschaftliche Fragen streitbar verhandelt werden. In der Veranstaltung "Schule begegnet Gesellschaft" am 09.10.2012 traf sich der Schulleiter des Musikalisch-Sportlichen Gymnasiums Dr. Günter Gießler mit Ute Endesfelder, Vertriebsdirektorin Private Banking der Sparkasse Leipzig zum Gespräch. Unter dem Thema "Was wird aus unserem Geld"? stellte sich Ute Endesfelder angesichts der Finanz- und Euro-Krise den Fragen wie u.a. "Welche Verantwortung tragen die Banken?", "Was wird aus dem Euro?", "Was können die Banken tun, um Vertrauen zurückzugewinnen?". Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch Christoph Schenker am Violoncello.

 

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"Die ältere Notenbibliothek der Thomasschule zu Leipzig. Verzeichnis eines weitgehend verschollenen Bestands"

Während des Bachfestes 2012 präsentierte Dr. Andreas Glöckner, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bach-Archivs Leipzig, in seiner Buchvorstellung die Forschungsarbeit der vergangenen Jahre, in der er den verschollenen Bestand systematisch rekonstruiert hat. Damit wurde erstmalig der historische Musikalienbestand der Schola Thomana in seiner Gesamtheit durch einen Forscher des Bach-Archivs Leipzig dokumentiert und veröffentlicht.

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"Deutsches Miserere” - Versuch über die Möglichkeit zu trauern

Im Rahmenprogramm der Szenischen Erstaufführung des „Deutschen Miserere“ von Brecht/Dessau fand im Opernhaus Leipzig ein Round-Table-Gespräch am Tag der Premiere im Konzertfoyer statt. Die Frage nach Schuld und Sühne, die das „Deut­sche Miserere” thematisiert, beleuchteten aus historischer, psychologischer und theologischer Per­spektive Daniela Rein­hold (Musikwissenschaftlerin, Dessau-Archiv der AdK Berlin), Dietrich W. Hilsdorf (Regisseur des Deutschen Miserere), Dr. Hans-Joachim Maaz (Psy­chotherapeut, Halle a.d.Saale), Dr. Mat­hias Berek (Kulturwissenschaftler, Lehr­beauf­trag­ter an der Universität Leipzig), Prof. Dr. Rüdiger Lux (Lehrstuhl Altes Testament, Universität Leip­zig) und Friedrich Magirius (ehemaliger Superintendent des Kirchenbe­zirks Leipzig-Ost).


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NS-Täterforschung und Kollektivbiografien: Lebensläufe von Wehrmachtrichtern

Im Akademie-Kolloquium der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig referierte
am 23.09.2011 Dr. Claudia Bade über Wehrmachtrichter und die »Kriegsnotwendigkeiten«. Der Vortrag wird das Forschungsprojekt und seine Entstehung vorstellen, die Recherche nach Quellen beschreiben sowie Forschungsprobleme bei der Erarbeitung einer Kollektivbiografie skizzieren. Zur Veranschaulichung wird am Beispiel einiger sächsischer Wehrmachtrichter gezeigt, ob für die Richter auch Handlungsspielräume bestanden und wie ihre Karrieren – auch nach 1945 – verliefen.

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Klaus Peter Schreiner "Die Zeit spielte mit!"

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Die  Reihe "Kabarettgeschichte(n)" des Deutschen Kabarettarchivs, die nunmehr seit April 2011 alle zwei Monate in der Leipziger Pfeffermühle stattfindet, erinnert an Akteure, die die deutsche Kabarettgeschichte mitgestaltet haben. Am 08.09.2011 hatte sich der Kabaretthistoriker Jürgen Klammer Klaus Peter Schreiner zum Gespräch eingeladen. Klaus Peter Schreiner, Kabarettist und Autor schrieb und arbeitete gemeinsam mit Dieter Hildebrandt u.a. bei der "Münchner Lach- und  Schießgesellschaft", bei "Notizen aus der Provinz" und "Scheibenwischer". Er war beteiligt an 30 Folgen "Klimbim" und tritt mit eigenen Kabarettprogrammen auf. Als Autor veröffentlichte er zahlreiche Bücher zum Thema "Kabarett" u.a. "Die Zeit spielt mit - Die Geschichte der Münchner Lach- und Schießgesellschaft". Das Gespräch zum Nachhören:

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Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe


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"Macbeth" in Leipzig - Gespräch mit der Dramaturgin Bettina Bartz

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Shakespeares berühmtes schottisches Königsdrama bekommt in seiner Ver­tonung durch den italienischen Musikdramatiker Giuseppe Verdi eine rasante Lebendigkeit, die verblüfft, amüsiert und unterhält, aber auch tief im Herzen anrührt. Verdi räumt den Hexen noch mehr Raum ein als Shakespeare. Alle mächtigen Köni­ge müssen im Laufe der Handlung erfahren, wie schwach sie sind. Ihr Aufstieg und Untergang ist lange schon in der Hexenküche vorbereitet worden. Eigent­lich ist »Macbeth«, da 1847 uraufgeführt, ein Frühwerk, aber Verdi sagte von dieser Oper, dass er sie mehr liebe als alle anderen. Als er 1865 die Gelegenheit bekam, sie noch einmal in Paris herauszubringen, änderte er sehr wenig. Die berühmte Schlafwandelszene der Lady Macbeth beispielsweise ließ er unan­getastet. Peter Konwitschnys Inszenierung wurde 1999 in Graz vielbeachtet. Die szenische Einstudierung seiner Produktion in Leipzig oblag, aufgrund der Erkankung des Chefregisseurs der Oper, Heide Stock, Regieassistentin der Grazer Erstaufführung und Verena Graubner, seiner langjährigen persönlichen Regieassistentin.

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Peter Konwitschny inszeniert die Doppelgesichtigkeit der Weltge­schichte: Spuk findet nicht nur in der Hexenküche statt, sondern ist allge­genwärtig. Durch die Anwesenheit der Hexen werden perfide Mechanismen entlarvt, werden berechnende Politik und skrupelloses Machtstreben lächer­lich gemacht, gleichzeitig aber auch die Tragik der Menschen gezeigt, die sich dem mörderischen Geschehen nicht entziehen können. Der berühmte Chor »Patria oppressa« (Unterdrücktes Vaterland) wirkt wie ein Innehalten im per­manenten Schlachtfieber. Nicht große Generäle und Politiker sind für Verdi die Hoffnungsträger. Dieses ergreifende Musikstück zeigt auch deutlich, dass Verdis Sympathien bei den Opfern der Weltpolitik liegen. Und wie in »Aida«, »Traviata« und »Rigoletto« plädiert Verdi auch hier für die humanen und lie­benswerten Seiten gerade in den Figuren, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Kein Wunder, dass die Hexen bei ihm wenig Dämonisches haben und eher wie außer Rand und Band geratene Hausfrauen wirken. Die Oper in vier Akten feierte am 10.12.2011 in Leipzig Premiere.

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Kunst und Kirche

Im Rahmen der Ausstellung "Michael Triegel. Verwandlung der Götter" hat am 02.02.2011 im Museum der Bildenden Künste Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema "Kunst und Kirche" mit Dr. Eduard Beaucamp, Kunstkritiker, Dr. Richard Hüttel, Kurator der Ausstellung, Michael Morgner, Künstler, Prof. Dr. Christoph Türcke, Hochschule für Grafik und Buchkunst und Michael Triegel stattgefunden. Hören Sie den ersten Teil der Gesprächsrunde.


 

Elektra in der Inszenierung von Peter Konwitschny an der Leipziger Oper

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Die Premiere der Oper von Richard Strauss mit dem Text von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles in Koproduktion mit Det Kongelige Teater, Kopenhagen wurde am 16.04.2011 vom Publikum im Leipziger Opernhaus begeistert gefeiert. Erzählt wird die Familiengeschichte der fluchbeladenen Atriden weiter und passt genau zwischen Glucks "Iphigenie in Aulis" und "Iphigenie auf Tauris". Das ist kein Zufall, denn Strauss kannte beide Werke gut. Musikalisch entfernt sich seine "Elektra" jedoch weit von Gluck und ist am ehesten mit "Salome" in ihrer Mo­dernität vergleichbar, die alle überkommenen Normen sprengt. Ganz modern sind auch die explodierenden Aggres­sio­nen und Ängste aller Figuren am Königshof von Mykene, für die der von Hans-Joachim Schlieker entworfene Bühnenraum ein luxuriöses, aber beklemmendes Gefängnis darstellt. Der Ins­zenie­rung von Peter Konwitschny bescheinigte die Presse, sie sei eine "in vielen Facetten grandios durchgeformte Aufführung" und zählt sie "zu den seltenen Glücksfällen eines rundum stimmigen, gleicher­maßen intelligent durchgearbeiteten und berührenden Musik­theaters." Musikalisch geleitet wird der Abend von GMD Ulf Schirmer, der sich mit Opern- und CD-Produktionen bereits einen Namen als Strauss-Experte machte.

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