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Leipzig: THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW

THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW, die weltweit erfolgreichste Pink Floyd Tribute-Band, kehrt nach der überaus erfolgreichen Tournee 2013 im März und April des kommenden Jahres für 19 Konzerte zurück nach Deutschland. Das Motto ihrer neuen Tournee, die THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW durch ganz Europa führen wird, lautet „Set The Controls“: Im Fokus stehen mit „Wish You Were Here“, „The Division Bell“ und „The Dark Side Of The Moon“ gleich drei Pink Floyd-Alben. Darüber hinaus beinhaltet das mehr als zweistündige Konzertprogramm einen Best-of-Teil mit vielen weiteren Pink Floyd-Hits. Als besonderes Highlight wird das Publikum die Möglichkeit haben, über einen Teil der Songauswahl zu entscheiden. So nah am Original wie nur möglich, aber dennoch mit einer persönlichen Note versehen, die als Hommage an die großen Vorbilder zu verstehen ist – das ist auchbei der kommenden „Set The Controls“-Tour das Credo von THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW. Durch die unbeirrbare Akribie bei ihrem Streben, den Sound von Pink Floyd so perfekt wie möglich zu reproduzieren, gelingt den Australiern das scheinbar Unmögliche: Die wahrhaftige Auferstehung der großartigsten Rockmusik, die jemals geschrieben wurde. THE AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW-Gründer und Keyboarder Jason Sawford ist gespannt darauf, auf welche Songs die Wahl des Publikums fallen wird: „Aufgrund der direkten Einbindung der Besucher werden sich unsere Konzerte bei der kommenden Tour von Abend zu Abend unterscheiden. Es wird interessant, welche Pink Floyd-Songs die meisten Stimmen erhalten und inwieweit sich die Publikumswunschliste von Stadt zu Stadt unterscheidet. Aber egal, wie die Wahl auch ausfallen mag – die Musik von Pink Floyd ist immer großartig.“ Bassist Colin Wilson fügt augenzwinkernd hinzu: „Das Gesamtwerk von Pink Floyd ist so prall gefüllt mit einzigartigen Songs, dass die Entscheidung, welche davon im Rahmen einer Tournee gespielt werden, unglaublich schwer ist und zu wochenlangen Diskussionen bei uns führen kann. Schön, dass wir einen Teil dieses Dilemmas jetzt auf unser Publikum abwälzen können.“ Am 31.03.2014 machen sie Station in Leipzig.

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Leipzig: ROH - disputatio de femina bisulca1

Auf der einen Seite des Flusses leben die Bonobos. Dort haben die Weibchen die Macht. Dort werden Konflikte mit Sex gelöst. Dort ist es friedlich, dort ist es schön. Auf der anderen Seite des Flusses leben die Schimpansen. Es ist laut. Die Männchen bestimmen. Es herrscht Gewalt, der stärkste Affe gewinnt. Szenenwechsel: V ist eine Frau. V ist Mutter und Gattin. V ist treu, auch ihren Liebhabern. V hat eine wilde Seele. V befindet sich mitten in ihrer ‚Midlife Horniness‘. Sie ist Hexe, Elfe, Dämon, Engel und Libelle zugleich. Sie ist immer auf der Suche. Kann sich nicht entscheiden. Zwischen Rolle und Emotion. Zwischen Wolf und Schaf. Zwischen Blümchensex und Geisterbahn. V steht in der Mitte des Flusses. In „ROH – disputatio de femina bisulca“ erzählt V ihre Geschichte und ihre Geschichten, die Wahrheit über ihre Wahrheiten. Sie berichtet von ihrem Leben und von ihrer gespaltenen Seele. Vom Wahnsinn und Zahmsinn. Sie stellt sich ihren Ängsten und fragt sich, was Fake und was real ist. Die Bühne ist das Museum von V, angefüllt mit Exponaten, O-Tönen und Schautafeln, die uns Aufschluss geben und zur Erforschung einladen. V ist Museumsführer und Spielerin ihres eigenen Lebens. V lädt uns ein auf eine Forschungsreise in ihr rohes Ich, das Land zwischen Bonobos und Schimpansen. Die Produktion von DAS ÜZ und De Lekkere Compagnie feiert am 1.06. im DachTheater Premiere SÜD und PREMIERE WEST am 2.06.2013 im Neuen Schauspiel Leipzig.

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Berlin: "Gefährliche Liebschaften"

"In diesem Briefroman wird mit Hormonen gespielt, hier wird mit der Liebe gezündelt, es wird intrigiert, und je gefährlicher es wird, umso größer die Lust nach Hingabe und Kontrollverlust", fasst Regisseurin Amina Gusner Choderlos de Laclos Briefroman "Gefährliche Liebschaften" zusammen. Ihre Inszenierung feiert am 9.06.2013 Premiere in der Komödie am Kurfürstendamm. De Laclos porträtiert in seinem Werk ein Milieu am Rande des Abgrunds: eine Gruppe von Adligen in Frankreich um 1760. Noch scheint niemand von ihnen zu ahnen, dass das Ancien Régime kurz davor steht, von der Französischen Revolution hinweggefegt zu werden. Der besondere Reiz des Stoffes liegt für die Gusner darin, dass "während die Welt, in der die Akteure leben, untergeht, sie ihr Spiel spielen und um sich selbst kreisen. Sozusagen selbstvergessen versuchen sie die stärksten Triebe unserer Gesellschaft – die Liebe und die Lust – zu domestizieren und scheitern grandios." Die erste deutsche Übersetzung des 1782 in Frankreich erschienenen Briefromans kam bereits ein Jahr später heraus. 1905 übersetzte Heinrich Mann das Werk. Neun Mal wurde der Stoff verfilmt: Zuerst im Jahr 1959 von Roger Vadim mit Jeanne Moreau und Gérard Philipe. Die erfolgreichste Verfilmung ist die von Regisseur Stephen Frears aus dem Jahr 1988 mit John Malkovich, Glenn Close, Michelle Pfeiffer, Uma Thurmann und Keanu Reeves. Ein Jahr später kam Milos Formans Bearbeitung „Valmont“ heraus. In den Hauptrollen: Colin Firth und Annette Benning. Auch Heiner Müllers häufig gespieltes Theaterstück "Quartett" basiert auf dem Stoff. Die verwitwete Marquise de Merteuil wurde von ihrem Geliebten Bastide verlassen. Um sich dafür zu rächen, bittet sie einen anderen ehemaligen Geliebten, den Vicomte de Valmont, um einen Gefallen. Er soll die ihrem Exgeliebten zur Frau versprochene junge unschuldige Cécile de Volanges verführen und entjungfern. Diese Aufgabe erscheint Valmont aber zu einfach, ist er doch davon überzeugt, Cécile um den Finger wickeln zu können. Deswegen stellt de Merteuil ihm eine zusätzliche Aufgabe: Er möge die für ihre Tugendhaftigkeit und Frömmigkeit bekannte Madame de Tourvel verführen. Falls ihm das gelingen  sollte und er es schafft, dass Madame de Tourvel ihm ihre Zuneigung in einem Brief gesteht, verspricht de Merteuil Valmont eine gemeinsame Nacht.

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Leipzig: "Wagner für Anfänger"

1845 führte Wagner an der Dresdner Oper, wo er Kapellmeister war, zum ersten Mal „Tannhäuser
und der Sängerkrieg auf der Wartburg“ mit leider nur mäßigem Erfolg auf. Nestroys "Tannhäuser oder Die Prügelei auf der Wartburg" dagegen wurde bei der Wiener Uraufführung im Jahre 1852 vom Publikum gefeiert. Was damals geschah, wird heute von dem Regisseur und Schauspieler Tom Wolter wieder aufgegriffen. In dem Stück „Wagner für Anfänger“ nähert er sich über die Zukunftsposse Nestroys dem monumentalen Komponisten Richard Wagner. Frech, amüsant und voller Demüt geht Wolter in diesem Solo mit dem Quartett der KammerAkademie Halle auf die Leipziger Persönlichkeit zu, die in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiert. In dem musikalischen Schauspiel wird der Zuschauer, egal ob Freund, Neider oder Feind Wagners, auf eine neue, legere Art und Weise an den Komponisten Wagner herangeführt. nächste Aufführung am 20.08.2013

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Leipzig: Musik & Gegenwart

Im Konzert Musik & Gegenwart erklingen am 26.05.2013 unter Leitung von Reinhard Schmiedel zum Thema "Antipoden" Helmut Lachenmanns Trio fluido für Klarinette, Viola und Schlagzeug (1966), Dritte Stimme zu J. S. Bachs zweistimmiger Invention d-moll BWV 775 für variable Besetzung temA für Flöte, Mezzosopran, Violoncello, Earle Browns „Oh, K“ für 8 Instrumentalisten (1992) und Sofia Gubaidulinas Risonanza für 3 Trompeten, 4 Posaunen, Orgel und 6 Streichinstrumente (2001).

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Leipzig: "Orte, die man kennen sollte - künstlerische Arbeiten zur NS-Vergangenheit Leipzigs"

Thema der Ausstellung, die am 8.06.2013 eröffnet wird, ist die Beschäftigung mit Orten / Taten nationalsozialistischen Hintergrunds in Leipzig und der damit verbundenen künstlerischen Erinnerungskultur der Gegenwart. Dabei geht es sowohl um Orte der Verfolgten wie auch der Täter, um schon als Gedenkstätten bekannte und ebenso um bisher nicht markierte Orte. Thematisiert werden auch Plätze, deren Bezug zum Nationalsozialismus in der Öffentlichkeit bisher noch wenig präsent war (u.a. der Richard-Wagner-Hain, das ehemalige Gelände MiMo Werke in Taucha oder die Alte Messe Leipzig). Ebenso wird die Veränderung der Erinnerungskultur nach 1990 untersucht, etwa die Überformung von antifaschistischen Gedenkstätten der DDR durch Umwidmung bzw. Neuinterpretation oder auch die Entfernung von Gedenkzeichen. Nach der fotografischen Dokumentation von Spuren und Orten der nationalsozialistischen Vergangenheit Leipzigs (Kunstverein Leipzig, Januar - März 2013, Buchpublikation) zeigt eine zweite Ausstellung künstlerische Kommentare und Interventionen zu bzw. an diesen Orten. Zu sehen sind insgesamt 15 Arbeiten in der Galerie der HGB Leipzig und im öffentlichen Raum der Stadt. Sie setzen sich filmisch, installativ, skulptural und fotografisch mit diesem besonderen Teil der politischen Geschichte Leipzigs sowie übergeordneten Aspekten der Erinnerungskultur zum  Nationalsozialismus auseinander. Dazu wird im Laufe des Jahres 2013 ein zweiter Band der begleitenden Buchpublikation erscheinen.

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Berlin: "MÜLLERMONTAG" - Heiner Müller - Traumtexte

Die Beschäftigung mit Träumen, den eigenen und denen anderer, und ein Interesse an Freuds Psychoanalyse reicht bei Heiner Müller bis in die Schulzeit zurück und hat immer wieder Niederschlag im Werk gefunden. Über Müllers "Traumtexte", die Gerhard Ahrens gesammelt herausgegeben hat, spricht er am 27.05.2013 mit dem Maler Mark Lammert, der mit Heiner Müller im Theater zusammengearbeitet hat, und dem Regisseur Peter Staatsmann, der mit einer Arbeit über Müllers Theater des Unbewussten promoviert hat.

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Berlin: LEBENSZEUGNISSE - "Traumberuf Verleger"

Klaus G. Saur, 1941 in Pullach bei München geboren, hat sich als Verleger weltweit einen Namen gemacht. Zuletzt war er Chef des Wissenschaftsverlages de Gruyter in Berlin, einem der bedeutendsten Akteure auf dem internationalen Informationsmarkt. Die Anfänge waren bescheiden: Der Vater, einst die rechte Hand des Rüstungsministers und Architekten Hitlers, Albert Speer, hatte nach dem Krieg einen Verlag für technische Fachliteratur gegründet. Der Sohn rettete das Unternehmen vor der Pleite und machte die Firma unter dem Namen K.G. Saur Verlag weltberühmt. Mit Ehrenämtern überhäuft, ist Klaus G. Saur der Typ des Verlegers aus Leidenschaft, der stets aus Verantwortung für seine Herkunft und die Geschichte seines Vaters handelte. Am 30.05.2013 trifft er sich zum Gespräch mit Wolfgang Benz.

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Berlin: "Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen"

In finsterer Nacht treibt es zwei "arme Rumänen", voll getankt mit einem Wundermittel, das alles Leid vergessen macht, durch die polnische Provinz. Als die betäubende Dosis nachzulassen beginnt, verwandeln sich die beiden in ein skurriles, sehr ungleiches Polnisch sprechendes Paar, das nach einer Drogenparty unfreiwillig seine erste gemeinsame Nacht miteinander verbringt. Parcha spielt als Star den Priester Grzegorz in einer bekannten Fernsehserie und Dschina lebt als allein erziehende Mutter, die ihre Alimente in Drogen umgesetzt hat. Mit der einsetzenden Erinnerung der Verlorenen spannt die junge Autorin Dorota Maslowska einen dramatischen Bogen, in dem der Versuch, der Realität zu entfliehen, als ebenso lustvoll wie tragisch erfahrbar wird. nächste Aufführung am 01.06.2013

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Berlin: "Leben des Galilei"

Einerseits formuliert Bertolt Brecht in Leben des Galilei das Recht auf unabhängige Forschungsarbeit der Naturwissenschaften und warnt vor deren Instrumentalisierung durch tagespolitische Ereignisse. Andererseits zeigt er auf, wie man anhand wissenschaftlicher Untersuchungen zu Wahrheiten gelangen kann. In 15 Bildern beschreibt Brecht, das Leben von Galileo Galilei von dem Moment an, an dem er Padua verlässt, um in Florenz seine Forschungsarbeit voranzutreiben. Dort wird ihm zwar von oberster Stelle die Richtigkeit seiner Überlegungen bestätigt, im selben Atemzug aber die Verbreitung der kopernikanischen Lehre aufs Strengste verboten. Öffentlich schweigt er, privat hält er an seiner These fest und schöpft Hoffnung, als sein Gönner, der Kardinal Barberini, neuer Papst werden soll. Doch wieder stößt Galilei in Rom auf Ablehnung; man droht ihm so lange, bis er zu seiner eigenen Lehre auf Abstand geht. Freunde und Wegbegleiter sind empört. Von der Inquisition unter Hausarrest gestellt, fristet Galilei sein Leben auf dem Land – ständig überwacht von seiner Tochter und einem Mönch. Seinem ehemaligen Schüler Andrea jedoch gelingt es, die unveröffentlichten "Discorsi"– Manuskripte außer Landes zu schmuggeln und zu verbreiten. Die Koproduktion mit dem Staatsschauspiel Dresden feiert am 25.05.2013 Berliner Premiere im Maxim Gorki Theater Berlin.

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